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Methodenvergleich · SLAM Scanner vs. Laserscanner vs. Handaufmaß

Welche Aufmaß-Methode passt wirklich zu Ihnen?

Jede Methode hat ihre Berechtigung – es gibt keine universell beste Wahl. Dieser Vergleich zeigt die Unterschiede transparent: mit konkreten Werten und klaren Empfehlungen. Auch die Punkte, in denen DINO nicht vorne liegt, werden ehrlich benannt.

Drei Methoden · direkter Vergleich

Die wichtigsten Kriterien auf einen Blick

KriteriumHandaufmaß (Disto + Skizze)Stationärer LaserscannerDINO SLAM-Scanner
Aufnahmezeit (Gebäude)Deutlich längerKürzer (+ Aufbauzeit je Standpunkt)Spürbar schneller
NachbearbeitungStunden (manuell im Büro)Stunden (Registrierung, Cloud)Keine (On-Device)
Personen vor Ort21–21
Genauigkeit± 1–3 cm (abh. von Sorgfalt)± 1–3 mm± 2–4 cm*
Internet erforderlichNeinOft ja (Cloud, Registration)Nein
Datenmenge pro ProjektSkizzen + Einzelmaße2–5 GB Rohdatenum 200 MB (optimiert)
Laufende Software- & Cloud-KostenKeinemeist € 1.500–4.500,-/Jahr PflichtlizenzKeine Abos
Nur geringe opt. Betriebskosten (Firmware)
Mitgelieferte CAD-SoftwareNicht enthaltenOft kostenpflichtig extraJa – inkl., dauerhaft kostenlos
LernkurveGeringHoch (Targets, Registrierung)Gering (gehen + scannen)
Gewicht / MobilitätSehr hoch (Jackentasche)Eingeschränkt (5–15 kg + Stativ)Sehr hoch (< 1 kg)
VollständigkeitRisiko vergessener MaßeSehr hoch (360° je Standpunkt)Sehr hoch (kontinuierlich)
Investition€ 200–500,-€ 20.000–80.000,-€ 7.850,-

* Erfahrungsrichtwert DINO: ±2 cm bis 10 m, ±3–4 cm bis 40 m. Tatsächliche Werte abhängig von Gebäudegeometrie, Scangeschwindigkeit und Anwender-Erfahrung. Grün = jeweils beste Option je Kriterium.

Genauigkeit im Detail

Wann reichen 2 cm – und wann nicht?

Die Genauigkeit ist das Kriterium, bei dem stationäre Laserscanner klar vorne liegen. Mit Abweichungen von 1 bis 3 mm sind sie das Präzisionsinstrument ihrer Klasse. Der DINO SLAM-Scanner erreicht erfahrungsgemäß ±2 cm bei 10 m und ±3–4 cm bei 40 m.

Entscheidend ist nicht die maximale Genauigkeit – sondern welche Genauigkeit Sie tatsächlich brauchen.

Ehrliche Einschätzung: Für Bestandspläne, Sanierungsplanung, Grundrisse und Energieausweise nach OIB-RL 6 ist ±2–4 cm mehr als ausreichend, da die große Mehrheit der Hochbau-Aufgaben keine höhere Präzision erfordert. Wer hingegen Industrievermessung, Maschinenbau oder verformungsgerechte Denkmaldokumentation mit Sub-Millimeter-Anforderungen plant, für den ist ein stationärer Laserscanner die richtige Wahl.

Geschwindigkeit & Praxistauglichkeit

Der größte Hebel im Alltag

Der wahre Zeitunterschied liegt nicht nur in der Aufnahmezeit selbst – sondern in der Gesamtzeit vom Betreten des Gebäudes bis zum fertig exportierten Plan.

Beim Handaufmaß folgt im Büro das manuelle Nachzeichnen in CAD, was 30 bis 90 Minuten in Anspruch nimmt. Der stationäre Scanner erfordert Registrierung, Bereinigung und oft Cloud-Upload — sodass ein bis mehrere Stunden anfallen, teils mit kostenpflichtiger Spezialsoftware. DINO hingegen liefert die fertige Punktwolke direkt nach dem Scan — On-Device, ohne Nachbearbeitung.

Was Aufmaß wirklich kostet

Gesamtkosten über 3 Jahre im Vergleich

Weil die Anschaffungskosten allein nur einen Bruchteil der wahren Kosten zeigen, lohnt sich ein Blick auf die Gesamtrechnung über drei Jahre — inklusive Software, Lizenzen, Cloud und Arbeitszeit.

Kostenfaktor (3 Jahre)HandaufmaßStationärer LaserscannerDINO SLAM-Scanner
Anschaffung€ 300,- (Disto)€ 25.000–60.000,-€ 7.850,-
Software / Lizenzen (3 J.)€ 0,-€ 3.000–9.000,-€ 0,- (inkl.)
Cloud- / Verarbeitungskosten (3 J.)€ 0,-€ 1.500–4.500,-Gering (opt. Firmware)
Schulungsaufwand€ 0,-€ 1.500–3.000,-Minimal (Einweisung inkl.)
Mehrarbeitszeit ggü. DINO (gesch.)*ErheblichDeutlichReferenzwert: € 0,-
Gesamtkosten (3 Jahre, geschätzt)Hoch durch Zeitaufwand€ 35.000–80.000,-€ 7.850,- + geringe Betriebskosten

* Auf Basis von Erfahrungswerten. Tatsächliche Kosten abhängig von Projektanzahl, Stundenkosten und Nutzungsintensität. Alle Werte sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften.

Amortisation DINO – Rechenbeispiel: Da DINO erfahrungsgemäß mehrere Stunden pro Woche gegenüber Handaufmaß einspart, ergibt sich hochgerechnet auf ein Jahr bei einem Stundensatz von € 85,- eine deutliche Ersparnis im vierstelligen Bereich — die Investition amortisiert sich entsprechend oft rasch.

Die richtige Wahl für Ihren Einsatz

Welche Methode passt zu Ihrem Workflow?

Da es keine universell beste Methode gibt, hängt die richtige Wahl von Ihren Projekten, Anforderungen und Ihrem Budget ab.

Handaufmaß + Disto

Richtig für Sie, wenn …

Sie nur gelegentlich Einzelmaße brauchen, die Gebäude einfache Geometrien haben und kein Budget für eine Scanner-Investition vorhanden ist. In Kauf nehmen: Risiko vergessener Maße und hoher manueller Zeitaufwand bei komplexen Objekten.

Stationärer Laserscanner

Richtig für Sie, wenn …

Sie Sub-Millimeter-Genauigkeit benötigen (Industrie, Anlagenbau), verformungsgerechte Denkmaldokumentation erstellen oder maximale Punktdichte entscheidend ist – und Sie bereit sind, in Hardware, Software und Schulung zu investieren.

DINO SLAM-Scanner

Richtig für Sie, wenn …

Sie regelmäßig Gebäude aufmessen (Sanierung, Umbau, Energieausweise), Geschwindigkeit und Effizienz Ihren Alltag bestimmen, Sie eine Ein-Personen-Lösung mit sofortigen Ergebnissen suchen, Ihre Baustellen oft offline sind – und Sie eine Investition suchen, die sich rasch rechnet.

Häufige Fragen zum Vergleich

Als Faustregel: Wer regalmäßig Gebäudeaufmaß-Arbeiten durchführt, bei dem amortisiert sich ein SLAM-Scanner wie der DINO erfahrungsgemäß rasch – allein durch die eingesparte Arbeitszeit. Tatsächliche Amortisation abhängig von Stundensatz, Projektgröße und Nutzungsintensität.
Für die große Mehrheit der Aufmaß-Aufgaben im Hochbau: ja. Für Spezialaufgaben mit Sub-Millimeter-Anforderungen nein. Viele Büros nutzen beide Systeme parallel – den SLAM-Scanner für das schnelle Alltagsaufmaß, den stationären Scanner für Spezialaufgaben.
Für Bestandspläne, Sanierungsplanung, Grundrisse und Energieausweise nach OIB-RL 6 ist eine Genauigkeit von ±2–4 cm vollkommen ausreichend. Die OIB-Richtlinie 6 fordert ein Aufmaß der thermischen Hüllfläche, das mit Zentimeter-Genauigkeit zuverlässig erstellt werden kann.
Neben der Anschaffung fallen häufig an: Registrierungs-Software mit Jahreslizenzen von € 1.500–4.500,-; Cloud-Plattformen für Datenspeicherung und Sharing; Schulungskosten für die komplexe Bedienung; erhöhte Hardware-Anforderungen. DINO hat keine dieser versteckten Folgekosten – nur geringe optionale Betriebskosten (Firmware-Updates).
Beim DINO ist die eigene DINO-Software dauerhaft ohne Aufpreis enthalten – inklusive CAD-Werkzeugen für Linien, Polylinien, Bemaßungen und 2D-Schnitte. Für die Weiterverarbeitung exportieren Sie in DWG, DXF, E57 oder eines von über 12 Formaten – kompatibel mit ARCHLine.XP, AutoCAD, Archicad, Revit, Navisworks und jeder anderen CAD- oder BIM-Lösung.

Der richtige Scanner für Ihren Einsatz

Das Handaufmaß bleibt solide, sofern nur gelegentliche Einzelmaße mit einfachen Geometrien anfallen. Der stationäre Laserscanner ist das Präzisionsinstrument für Sub-Millimeter-Anforderungen. DINO ist das Werkzeug für alle, die regelmäßig Gebäude aufmessen – mit der besten Balance aus Geschwindigkeit, Einfachheit und Wirtschaftlichkeit.

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