Aktueller Förderstatus (Stand: 27.08.2026): Das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 ist derzeit ausgeschöpft, Anträge sind aktuell nicht möglich.
Wir nutzen die Zeit: Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Förderfähigkeit, Themenwahl und Projektumfang, damit Sie beim Start der nächsten Förderrunde ohne Verzögerung einreichen können. Verbindliche Auskunft zum Förderstatus erhalten Sie auf kmudigital.at.
Was die KMU.DIGITAL Förderung für Ihre Prozesse bedeutet
Digitalisierung scheitert selten an der Technik, sondern an der Reihenfolge: Es wird Software gekauft, bevor klar ist, welcher Ablauf eigentlich das Problem verursacht. KMU.DIGITAL dreht das um – Sie starten mit einer geförderten Analyse und entscheiden erst danach über Investitionen.
- Status- und Potenzialanalyse: 80 % Zuschuss, maximal 400 Euro pro Tool – strukturierte Feststellung des Digitalisierungsgrades Ihres Unternehmens.
- Strategieberatung: 50 % Zuschuss, maximal 1.000 Euro pro Tool – konkreter Maßnahmenplan mit Prioritäten, Aufwänden und Reihenfolge.
- Kombination mehrerer Beratungs-Tools: insgesamt maximal 3.000 Euro pro Unternehmen.
- Umsetzungsförderung: 30 % Zuschuss, maximal 6.000 Euro für aktivierungspflichtige Neuinvestitionen. Voraussetzung ist eine vorab absolvierte KMU.DIGITAL Beratung.
In vier Schritten zur geförderten Digitalisierung
- Kostenloses Erstgespräch – wir prüfen, ob Ihr Unternehmen förderfähig ist und welches Beratungsthema zu Ihrem Vorhaben passt. Ohne Kosten, ohne Verpflichtung.
- Förderantrag – Sie stellen den Antrag im aws-Fördermanager; wir unterstützen bei Themenwahl und Formulierung.
- Status- und Potenzialanalyse – wo steht Ihr Betrieb bei Abläufen, Datenflüssen und Systemen, welche Potenziale liegen brach, wo besteht Handlungsbedarf. Vor Ort in Perg, bei Ihnen im Betrieb oder online.
- Strategie und Umsetzung – Maßnahmenplan, Angebot, Umsetzung und Abrechnung. Auf Wunsch aus einer Hand mit IT-Concept.
Beratungsschwerpunkte: Geschäftsmodelle und Prozesse
Digitalisierungsgrad feststellen
Bevor investiert wird, muss klar sein, wo der Betrieb tatsächlich steht. Wir sehen uns Abläufe, Datenflüsse und Systeme im Zusammenhang an – nicht die einzelne Software, sondern die Stellen, an denen Informationen händisch weitergereicht, doppelt erfasst oder gar nicht erst dokumentiert werden.
Prozesse und Ressourceneinsatz
Angebotslegung, Auftragsabwicklung, Zeiterfassung, Dokumentation, Abrechnung: In den Übergängen zwischen diesen Schritten steckt der größte Teil der verlorenen Zeit. Ziel ist nicht Digitalisierung um ihrer selbst willen, sondern weniger Doppelarbeit und weniger Rückfragen.
Geschäftsmodelle weiterentwickeln
Digitale Werkzeuge eröffnen neue Leistungen und Erlösmodelle – von digitalen Serviceangeboten bis zu veränderten Formen der Kundenbindung. Wir prüfen nüchtern, welche davon zu Ihrem Betrieb, Ihrer Größe und Ihrem Markt passen.
Bau- und Planungsbetriebe
Aus langjähriger Erfahrung in Baumanagement, Kostenplanung und Unternehmensentwicklung kennt Andreas Kragl die Abläufe in Bau- und Planungsbetrieben aus der Praxis: Kalkulation, Ausschreibung, Bauleitung und Nachkalkulation. Das erspart die Einarbeitungsschleife, die bei branchenfremden Beratern die erste Hälfte des Termins kostet.
Zweite Förderschiene: KMU.DIGITAL & GREEN
Neben der klassischen Schiene gibt es eine zweite Förderschiene für Digitalisierungsvorhaben, die zugleich Ressourcen schonen – KMU.DIGITAL & GREEN. Beide Schienen sind zusätzlich zueinander nutzbar. Andreas Kragl ist für sein Themenfeld in beiden Schienen zertifiziert, damit verdoppelt sich der mögliche Rahmen auf bis zu 6.000 Euro Beratungs- und bis zu 12.000 Euro Umsetzungsförderung.
Im Bereich Geschäftsmodelle und Prozesse sind unter anderem förderbar:
- Intelligente Steuerungssysteme zur Energieeinsparung
- Ressourcenschonung durch KI, etwa im Bestellwesen oder in der Logistik
- Vernetzte Produktionssteuerung und digitale Abfallmanagementsysteme
- Erweiterung des ERP-Systems und Schnittstellen zur laufenden Ermittlung von Kennzahlen für ein Nachhaltigkeits-Reporting
Der letzte Punkt wird zunehmend relevant, auch für Betriebe, die selbst nicht berichtspflichtig sind: Auftraggeber fragen Nachhaltigkeitskennzahlen entlang der Lieferkette ab. Wer diese Daten nicht laufend aus dem System zieht, sammelt sie jedes Mal händisch zusammen.
Nicht förderbar sind dagegen eine Photovoltaik-Anlage oder die digitale Optimierung der Eigenstromnutzung, wenn damit keine tiefergehende Veränderung der Geschäftsprozesse einhergeht. Was in Ihrem Fall trägt und was nicht, klären wir vor der Antragstellung – nicht danach.
Was die Zertifizierung im Beratungsalltag bedeutet
Andreas Kragl ist von der incite GmbH, dem Kompetenzzentrum der österreichischen Unternehmensberatung und nach ISO/IEC 17024 akkreditierte Personenzertifizierungsstelle, als
Certified Digital Consultant zertifiziert. Die Zertifizierung wird auf Basis eines Fachgesprächs und nachgewiesener Berufserfahrung vergeben und ist die formale Voraussetzung dafür, geförderte KMU.DIGITAL Beratungen im Themenfeld Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse durchführen zu dürfen.
Praktisch heißt das für Sie: Sie bekommen keine Produktempfehlung, sondern eine Einordnung, wie Abläufe, Systeme und Geschäftsmodell zusammenhängen – und in welcher Reihenfolge sich Investitionen rechnen.
Dazu kommt der technische Hintergrund: Andreas Kragl arbeitet bei der IT-Concept Software GmbH in Perg, Oberösterreich, an digitalen Lösungen für Unternehmen der Bau- und Planungsbranche. Beratung und Umsetzung liegen damit nicht in getrennten Welten – was in der Analyse empfohlen wird, ist auch umsetzbar.
Drei KMU.DIGITAL Themenfelder aus einem Haus
KMU.DIGITAL unterscheidet die Beratungsthemen nach Zertifizierung des Beraters. Bei IT-Concept sind drei der vier Themenfelder durch eigene, incite-zertifizierte Berater abgedeckt – Sie brauchen für ein Digitalisierungsvorhaben also nicht drei verschiedene Anbieter zu koordinieren.
- Geschäftsmodelle und Prozesse – Certified Digital Consultant: Andreas Kragl
- E-Commerce und Online-Marketing – Certified eCommerce & Social Media Consultant: Ing. Rene Roussis
- IT- und Cybersecurity – Certified Data & IT Security Expert: Andreas Hupfau
Da mehrere Beratungs-Tools bis zu einer Gesamtförderung von 3.000 Euro pro Unternehmen kombinierbar sind, lassen sich die Themen sinnvoll verbinden: Eine Prozessumstellung berührt fast immer auch IT-Sicherheit und Kundenkommunikation. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, welche Kombination für Ihr Vorhaben tatsächlich Sinn ergibt – und welche nicht.
Zur Übersicht: KMU.DIGITAL Beratung bei IT-Concept
Häufige Fragen zur KMU.DIGITAL Förderung
Wer kann KMU.DIGITAL in Anspruch nehmen?
Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich gemäß EU-KMU-Definition. Betriebe, deren Kerngeschäft rein digital ist, sind ausgenommen. Die Förderfähigkeit klären wir im Erstgespräch.
Welche KMU.DIGITAL Themen kann Andreas Kragl beraten?
Das Themenfeld Geschäftsmodelle und Prozesse. Die entsprechende incite-Zertifizierung ist Voraussetzung für die Durchführung geförderter Beratungen in diesem Bereich. Für E-Commerce und Online-Marketing steht Ihnen
Ing. Rene Roussis zur Verfügung, für IT- und Cybersecurity
Andreas Hupfau.
Muss ich die Beratung vorfinanzieren?
Ja. Sie beauftragen und bezahlen die Beratung, der Zuschuss wird nach Abrechnung ausbezahlt.
Brauche ich eine Beratung, um die Umsetzung gefördert zu bekommen?
Ja. Eine KMU.DIGITAL Beratung ist verpflichtend, wenn eine geförderte Umsetzung angestrebt wird.
Kann ich mehrere Themen kombinieren?
Ja, mehrere Beratungs-Tools sind kombinierbar, gedeckelt mit insgesamt 3.000 Euro pro Unternehmen.
Kann ich KMU.DIGITAL und KMU.DIGITAL & GREEN gleichzeitig nutzen?
Ja. Es handelt sich um zwei getrennte Förderschienen mit jeweils eigenem Antrag, die zusätzlich zueinander in Anspruch genommen werden können. Andreas Kragl ist für das Themenfeld Geschäftsmodelle und Prozesse in beiden Schienen zertifiziert.
Wie lange dauert der Prozess?
Vom Erstgespräch bis zum abgeschlossenen Beratungsteil rechnen Sie realistisch mit vier bis acht Wochen, abhängig von Terminfindung und Bearbeitungsdauer beim aws.
Der teuerste Prozess ist der, den niemand hinterfragt
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in rund 30 Minuten, wo Ihr Betrieb bei Abläufen und Systemen steht, welche Maßnahmen sich rechnen und welche Fördermittel dafür in Frage kommen.
Angaben zu Förderhöhen und Programmstatus: kmudigital.at, Stand 27.08.2026. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Förderrichtlinien.