IT-Concept | Bausoftware Experten für Ihren Erfolg – ITC: Smart, Kosteneffizient & Persönlich

Mengenermittlung aus Punktwolke: Vom Scan zur Kalkulation

 

Beschreibung

Die Mengenermittlung aus Punktwolke löst ein Problem, das jeder Baumeister bei Sanierungen kennt: Vom Bestand gibt es keinen brauchbaren Plan, aber das Angebot soll trotzdem schnell und belastbar sein. Also wird vor Ort mit Maßband und Laser gemessen, im Büro nachgezeichnet, und beim Kalkulieren fehlt dann doch ein Maß. Im Video zeigt Andreas Kragl, wie Sie Flächen, Längen und Höhen direkt aus dem 3D-Scan ableiten und ohne Umweg in Ihre Baukalkulation übernehmen.

Warum die klassische Bestandsaufnahme Zeit und Geld kostet

Bei Umbau und Sanierung entscheidet die Qualität der Mengen über die Qualität des Angebots. Alte Pläne stimmen selten mit dem tatsächlichen Gebäude überein: Wände sind versetzt, Räume haben Versprünge, Raumhöhen schwanken. Wer nur einmal vor Ort misst, muss für jedes vergessene Maß erneut hinfahren. Wer zuerst einen vollständigen Bestandsplan zeichnet, investiert Stunden, bevor überhaupt kalkuliert wird.

Beides kostet Zeit, die im Angebot niemand bezahlt. Ungenaue Mengen tauchen später als Nachtrag auf oder bleiben als Verlust in der Nachkalkulation hängen.

So funktioniert die Mengenermittlung aus der Punktwolke

1. Gebäude im Gehen erfassen

Mit dem DINO SLAM Scanner wird das Bestandsgebäude einfach im Gehen gescannt. Das Ergebnis ist eine Punktwolke, die das Gebäude dreidimensional abbildet. Wie schnell so eine Aufnahme geht, zeigt der Beitrag Digitale Bestandsaufnahme: Punktwolke in 10 Minuten mit dem DINO SLAM Scanner.

Der große Vorteil: Sie können das Gebäude auch Tage später noch digital „begehen“ und jedes benötigte Maß nachträglich abgreifen, ohne erneuten Termin vor Ort.

2. Grundrisse und Schnitte erzeugen

In der Punktwolke legen Sie horizontale Schnittebenen für Grundrisse und vertikale Schnittebenen für Schnitte und Ansichten fest. Daraus entstehen Schnittzeichnungen, etwa der Grundriss des Erdgeschoßes und verschiedene Gebäudeschnitte. Ein vollständiger Plan muss dafür nicht gezeichnet werden. Den gesamten Ablauf vom Scan bis zum Plan finden Sie im Scan-to-Plan-Workflow mit dem DINO SLAM Scanner.

3. Flächen und Längen direkt abgreifen

Im Grundriss fahren Sie die Raumbegrenzungen nach, inklusive kleiner Versprünge und Ecken. Möbel und Einrichtung stören dabei nicht, weil Sie sich an der tatsächlichen Wandgeometrie orientieren. Im Video ergibt das für die Stube rund 30,4 m² und für die Küche 10,58 m² Bodenfläche, jeweils mit wenigen Klicks.

4. Höhen aus dem Schnitt übernehmen

Im Gebäudeschnitt lesen Sie die Raumhöhe ab, im Beispiel 2,43 m. Diesen Wert verwenden Sie in der Kalkulation als Variable, etwa für Wandflächen oder Putzarbeiten.

5. Mengen in QuickCalc kalkulieren

In der Baukalkulationssoftware QuickCalc arbeiten Sie mit Elementen, in denen Leistungen, Positionen, Faktoren und Variablen hinterlegt sind. Für die Sanierung ziehen Sie zum Beispiel ein Element „Bodenaufbau“ ins Projekt und ordnen es Geschoß und Obergruppe zu. Dann tragen Sie die ermittelte Fläche von 30,4 m² in die Mengenvariable ein.

QuickCalc berechnet auf Basis der hinterlegten Leistungen und Preise sofort die Kosten. Ändert sich ein Wert, rechnet die Kalkulation automatisch mit. Wie daraus ein fertiges Angebot wird, lesen Sie im Beitrag Bauangebot und Leistungsverzeichnis erstellen mit QuickCalc.

Das Video: Vom DINO-Scan zur Kalkulation

[YouTube-Embed einfügen]

Was Sie davon haben

  • Weniger Fahrten: Fehlende Maße holen Sie aus der Punktwolke statt von der Baustelle.
  • Kein Planzeichnen vorab: Grundriss und Schnitt entstehen direkt aus dem Scan.
  • Nachvollziehbare Mengen: Jede Fläche ist am realen Bestand ermittelt und dokumentiert.
  • Schnelleres Angebot: Die Mengen fließen ohne Abtippen und Umrechnen in die Kalkulation.

Häufige Fragen zur Mengenermittlung im Bestand

Brauche ich einen fertigen Bestandsplan?

Nein. Grundrisse und Schnitte werden direkt aus der Punktwolke erzeugt. Flächen, Längen und Höhen greifen Sie dort ab.

Für welche Projekte lohnt sich das?

Vor allem bei Umbau, Sanierung und Modernisierung, wenn keine aktuellen Pläne vorliegen oder der Bestand stark vom Plan abweicht. Ein Praxisbeispiel zeigt der Beitrag Punktwolke Umbauplanung: vom Scan zum fertigen Umbau.

Kann ich meine eigenen Preise verwenden?

Ja. In QuickCalc kalkulieren Sie mit Ihren eigenen Elementen und Preisen. Vorhandene Preise und Positionen lassen sich per Excel importieren. Ähnliche Positionen kalkulieren Sie schnell, indem Sie Kostenansätze kopieren.

Was ist der Unterschied zwischen Scan to Plan und Scan to BIM?

Beide starten mit derselben Punktwolke. Scan to Plan liefert 2D-Grundrisse und Schnitte, Scan to BIM ein 3D-Modell. Für die Mengenermittlung bei Sanierungen reichen meist Grundriss und Schnitt. Mehr dazu im Scan-to-BIM-Praxisleitfaden für Architekten und Baumeister.

Fazit: Vom Bestand zur Kalkulation ohne Umweg

Die Mengenermittlung aus Punktwolke verbindet zwei Arbeitsschritte, die bisher getrennt waren: das Aufmaß im Bestand und die Baukalkulation. Mit DINO SLAM Scanner und QuickCalc erfassen Sie das Gebäude schnell, ermitteln die Mengen direkt aus dem Scan und kalkulieren sie sofort. Dafür brauchen Sie keine manuelle Planerstellung und keinen zweiten Termin vor Ort.

QuickCalc live erleben

Sie möchten QuickCalc in Aktion erleben? Buchen Sie jetzt Ihre kostenlose Online-Demo – persönlich, unverbindlich und direkt auf Ihren Betrieb zugeschnitten. Für den Einstieg im Team bietet sich auch der QuickCalc Basis Kurs der ITC-Academy an.

→ Kostenlose QuickCalc-Demo buchen

Sie möchten den DINO SLAM Scanner für Ihre Bestandsaufnahmen testen? Vereinbaren Sie jetzt eine persönliche Beratung.

→ Mehr zum DINO SLAM Scanner

ähnliche Beiträge aus dieser Kategorie