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Punktwolke Umbauplanung: vom Scan zum fertigen Umbau

 

Beschreibung

Punktwolke Umbauplanung: ein Projekt, drei Stationen, ein fertiges Gebäude

Die meisten Beiträge über Punktwolken hören dort auf, wo es interessant wird: beim Plan. Bei Punktwolke Umbauplanung geht es aber nicht um Daten, sondern um ein Gebäude, das am Ende steht. Andreas Kragl von der IT-Concept Software GmbH zeigt in diesem Video deshalb ausnahmsweise keine einzelne Softwarefunktion, sondern ein reales Projekt über die gesamte Strecke – vom ersten Scan bis zu dem Freitag, an dem die Hütte fertig war.

Warum die Werkzeugkette entscheidend ist, nicht das einzelne Werkzeug

Scanner gibt es viele, CAD-Programme auch. Das Problem im Bestand entsteht selten in einem der beiden Werkzeuge – es entsteht an der Schnittstelle dazwischen. Daten werden exportiert, konvertiert, nachgezeichnet, und mit jedem Übergang verliert man Genauigkeit, Zeit und irgendwann den Überblick.

Bei Zubauten kommt erschwerend dazu: keine brauchbaren Bestandspläne, unklare Höhenlagen, ein Gelände über mehrere Ebenen. Wer hier mit Schätzwerten arbeitet, bezahlt das beim Aushub. Genau deshalb lohnt es sich, den ganzen Ablauf einmal am Stück zu sehen.

Station 1: Den Bestand mit dem SLAM-Scanner erfassen

Das Projekt im Video ist bewusst überschaubar gewählt – ein kleines Vereinsgebäude, das erweitert werden soll. Skalieren lässt sich der Ablauf jederzeit.

Die Punktwolke wurde sehr schnell aufgenommen. Erfasst wurden die Außengrenzen des Gebäudes sowie sämtliche Geländebezüge, von der Ebene des Parkplatzes bis hinunter zur Spielplatzebene. Über die mitgelieferte Software lassen sich aus dieser Wolke Schnittebenen ableiten, wodurch sich die Höhenlagen sauber erfassen und auswerten lassen. Man kann auch direkt in der Punktwolke messen – ein sauberer Schnitt durch das Objekt, aus dem die Maße unmittelbar entnommen werden, bringt aber deutliche Vorteile. Wie schnell eine solche Aufnahme im Feld geht, zeigt der Beitrag Digitale Bestandsaufnahme: Punktwolke in 10 Minuten mit dem DINO SLAM Scanner. Alle Details zum Gerät finden Sie auf der Seite zum DINO SLAM Scanner.

Station 2: Bestands- und Umbauplan in ARCHLine.XP zeichnen

Aus Schnitt und Ansicht entsteht die Planungsgrundlage – in diesem Fall ein Einreichplan mit allen klassischen Inhalten. Auch bei einem kleinen Gebäude gilt: Die Planung gehört ordentlich ausgeführt, schließlich braucht man eine verlässliche Basis für die Umsetzung.

Der ehrliche Teil dazu: Viele dieser Informationen basieren auf der Punktwolke, entstehen aber nicht automatisch daraus. Man muss wissen, was man tut, und die Daten fachgerecht interpretieren und aufbereiten. Wie die Übersetzung von Messpunkten in zeichenbare Geometrie abläuft, beschreibt der Beitrag Punktwolke vektorisieren oder manuell zeichnen: So entsteht der DWG-Plan; die automatische Ableitung von Kanten zeigt Linienerkennung in Punktwolken für präzise CAD-Grundlagen. Wie die Punktwolke ohne Umwege direkt in die Planung wandert, sehen Sie in Quick 3D Scan direkt in ARCHLine.XP: Scan-to-BIM mit dem DINO SLAM Scanner.

Parallel entsteht das erste 3D-Modell. Weil das Gelände über mehrere Ebenen verläuft, sind exakte Höhenbezüge entscheidend – einzelne Punkte lassen sich im 3D-Fenster korrigieren, ohne den restlichen Verlauf zu verändern, siehe Geländepunkt-Höhe anpassen in ARCHLine.XP. Bestand und geplanter Zustand lassen sich mit Urgelände darstellen in ARCHLine.XP gegenüberstellen. Den vollen Funktionsumfang der BIM-Software finden Sie auf der Produktseite zu ARCHLine.XP.

Station 3: Bauen – der Moment der Wahrheit

Wenn Einreichplan und erstes 3D-Modell vorliegen, kann die Realisierung beginnen. Der Bagger kommt, die Aushubarbeiten starten – und beim Stand vom vergangenen Freitag stand die Hütte bereits.

Nirgends wird schonungsloser sichtbar, ob im Vorfeld sauber gearbeitet wurde. Gerade in solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig es ist, sich auf belastbare Informationen verlassen zu können.

Werkzeugkasten statt Werkzeugreligion

Ein Gedanke aus dem Video, der es verdient, hängenzubleiben: Im Bauwesen ist ein möglichst breites Spektrum an Werkzeugen von Vorteil. Dazu gehören die Punktwolke und moderne Vermessungssysteme, genauso aber ein klassisches Messgerät oder auch einmal der Zollstock. Nachmessen ist keineswegs verboten. Das ist keine Technologiefeindlichkeit, sondern Projektsicherheit. Wie sich große Scandatenmengen dabei effizient handhaben lassen, zeigt der Beitrag Punktwolken effizient nutzen: Bauaufnahme mit 3D-SLAM-Scanner und ARCHLine.XP.

Fazit: Der Beweis liegt auf der Baustelle

Punktwolke Umbauplanung ist keine Software-Frage, sondern eine Prozessfrage. Der Scanner erfasst den Bestand samt Geländebezügen, ARCHLine.XP macht daraus Bestandsplan, Umbauplan und 3D-Modell, und auf dieser Grundlage entsteht der reale Zubau. Alle Werkzeuge zusammen helfen dabei, genauer zu werden und ein Objekt auch aus der Sicht des späteren Erbauers zu verstehen. Wer diesen Ablauf einmal durchgängig gesehen hat, weiß, wo im eigenen Büro noch Brüche stecken.

Ihr nächster Schritt

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