IT-Concept | Bausoftware Experten für Ihren Erfolg – ITC: Smart, Kosteneffizient & Persönlich

Wand mit Betonsockel planen: Schnitt stimmt auf Anhieb

 

Beschreibung

Wer eine Wand mit Betonsockel planen muss, kennt das Problem: In der 3D-Ansicht sieht alles gut aus, aber im Schnitt passt es nicht. Der Sockel sitzt nur außen vor, dahinter läuft die Paneelwand einfach bis zum Boden durch. Genau das zeigt Andreas Kragl im Video. Er erklärt auch, wie Sie Sockel und Paneel in ARCHLine.XP in wenigen Klicks zu einem sauberen Bauteil machen.

Warum der Betonsockel durch alle Wandschichten muss

Betonsockel mit aufgesetzter Paneel- oder Sandwichpaneelwand sind bei Gewerbehallen, Werkstätten, Garagen und landwirtschaftlichen Gebäuden Standard. Der Sockel schützt vor Spritzwasser, Anfahrschäden und Feuchtigkeit von unten. In der Realität ist der Beton im unteren Bereich durchgehend. Im Modell ist er das oft nicht.

Wird der Sockel nur als äußere Schicht angelegt, stimmt die Optik von außen, der Wandaufbau aber nicht. Die Folgen zeigen sich spätestens im Schnitt, in den Details und bei der Weitergabe an Statik, Ausführung oder Kalkulation. Wer das dann per Hand korrigiert oder mit Zusatzbauteilen „zusammenstückelt“, verliert Zeit und hat bei jeder Planänderung doppelte Arbeit.

Schritt für Schritt: Wand mit Betonsockel in ARCHLine.XP anlegen

1. Ausgangssituation prüfen

Im Beispiel ist die Wand bereits angelegt: außen ein 15 cm starker Betonsockel auf 1,20 m Höhe, darüber die Paneelwand, auf der Rückseite eine Stahlkonstruktion. Auf den ersten Blick passt das. Allerdings reicht der Beton noch nicht in die Paneelschichten hinein.

2. Wandschichten des Bauteils öffnen

Öffnen Sie im Wandbauteil die Wandschichten. Dort sehen Sie den kompletten Aufbau: ganz außen den Betonsockel, danach die einzelnen Schichten der Paneelwand.

3. Untere Zone der Paneelschichten als Beton definieren

Fügen Sie in der Aluminiumschicht einen unteren Abschnitt mit 1,20 m Höhe ein und weisen Sie ihm das Material Beton zu. Mit dem Mittelteil des Paneels machen Sie das Gleiche. Die innere Schicht ist im Beispiel bereits entsprechend eingestellt.

4. Vorschau kontrollieren und regenerieren

Schon in der Vorschau sehen Sie, dass der untere Bereich jetzt durchgehend aus Beton besteht. Bestätigen Sie die Eingabe und lassen Sie das Modell regenerieren. Fertig ist ein Wandelement aus Betonsockel und Paneel, das in 3D und im Schnitt gleichermaßen korrekt ist.

Wo Ihnen das in der Praxis Zeit spart

    • Hallen- und Gewerbebau: Sockelhöhe einmal im Bauteil definieren und dann für alle Außenwände verwenden.

    • Planänderungen: Die Sockelhöhe ändert sich? Sie passen einen Wert im Bauteil an und müssen nicht jede Wand einzeln nachbearbeiten.

Das Prinzip „Materialien je Schicht gezielt steuern“ kommt in ARCHLine.XP immer wieder vor. Sehen Sie dazu auch, wie Sie einen Wandaufbau mit Dämmung in Sekunden anpassen und wie Sie eine Stütze im BIM-Modell richtig dämmen.

Zusammenfassung: Ein Bauteil statt Flickwerk

Eine Wand mit Betonsockel planen heißt in ARCHLine.XP nicht, zwei Bauteile übereinanderzustapeln. Sie definieren in den Wandschichten eine untere Zone mit dem Material Beton, und zwar in jeder Schicht. Das Ergebnis ist ein durchgehender Sockel, der in Ansicht, Schnitt und Detail stimmt und sich bei Änderungen zentral anpassen lässt. Wer die Grundlagen von Wandbauteilen und Schichten vertiefen möchte, findet sie im ARCHLine.XP Basis Kurs der ITC-Academy.

Wandplanung in Ihrem eigenen Projekt testen

Neugierig auf ARCHLine.XP? In einer kostenlosen Online-Demo zeigen wir Ihnen, wie die Software in Ihrem konkreten Workflow funktioniert – egal ob Halle, Wohnbau oder Umbau.

Alle Funktionen im Überblick: BIM-Software ARCHLine.XP

ähnliche Beiträge aus dieser Kategorie